Barbaratag
4. Dezember 2026 — Ein Zweig blüht zwischen den Sternen: ein sanfter, heller Festtag!
Am 4. Dezember wird in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern der Gedenktag der heiligen Barbara begangen. Nach altem Brauch schneidet man an diesem Tag Zweige von einem Kirschbaum oder einem anderen Obstbaum und stellt sie drinnen in eine Vase mit Wasser. Blühen die Zweige bis Heiligabend (24. Dezember), gilt das als gutes Omen und als Zeichen für Glück im kommenden Jahr. Der Brauch heißt Barbarazweig. Er geht auf die Legende der heiligen Barbara zurück: Auf dem Weg ins Gefängnis soll sie mit ihrem Gewand einen Zweig gestreift haben, der in ihrer Gefangenschaft aufblühte. Die Tradition schlägt zugleich eine Brücke zur winterlichen Festzeit: Während es draußen kalt ist und die Nächte lang sind, erblüht im Haus ein Zweig. Der Tag liegt etwa zweieinhalb Wochen vor der Wintersonnenwende, wenn die Nacht am längsten ist und die Sterne die meisten Stunden zu sehen sind. Ein blühender Zweig ist deshalb ein passendes Bild für Hoffnung unter dem Winterhimmel.
Quellen
Die Positionen in Astronativa sind astronomisch exakt. Die Deutung dient der Inspiration. · Glossar · Nutzungsbedingungen · Datenschutz · Danke