Synaxis des heiligen Johannes des Täufers
20. Januar 2026 — Möge die Kerze leuchten, der Tisch reich gedeckt sein und das Haus voller guter Gäste!
Am 20. Januar (nach dem Gregorianischen Kalender) begeht die Serbisch-Orthodoxe Kirche, die dem Julianischen Kalender folgt, die Synaxis des heiligen Johannes des Täufers, in Serbien Jovandan genannt. Sie fällt auf den Tag nach dem Fest der Erscheinung des Herrn (Epiphanias) und ehrt Johannes, der Jesus im Jordan taufte. In Serbien ist es eine der am weitesten verbreiteten Familien-Slavas. Die Slava ist eine Tradition zu Ehren des Schutzheiligen einer Familie, die vom Vater an den Sohn weitergegeben wird, und steht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Meist besucht ein Priester das Haus, oder das Brot wird in der Kirche gesegnet: Ein Slava-Brot (festlicher Laib) und Weizen werden gesegnet, eine Kerze wird entzündet, das Brot wird kreuzförmig eingeschnitten und mit Wein übergossen. Anschließend werden die Gäste an einem reich gedeckten Tisch willkommen geheißen, der fleischlos bleibt, wenn das Fest auf einen Mittwoch oder Freitag fällt. Das Fest hat ein festes Datum – den 7. Januar im Julianischen Kalender, der derzeit dem 20. Januar im Gregorianischen Kalender entspricht (bis 2100). Am winterlichen Himmel leuchten um diese Zeit Orion und der Große Hund, und die Nächte sind lang.
Quellen
Die Positionen in Astronativa sind astronomisch exakt. Die Deutung dient der Inspiration. · Glossar · Nutzungsbedingungen · Datenschutz · Danke