Walpurgisnacht
30. April 2026 — Der Besen ist bereit und der Brocken wartet! Lasst uns bis zum Morgengrauen tanzen!
Die Walpurgisnacht wird in der Nacht vor dem 1. Mai gefeiert. In Deutschland ist sie vor allem rund um den Brocken bekannt, den höchsten Gipfel des Harzes. Der Volkssage nach versammeln sich dort in dieser Nacht die Hexen, um den Frühling zu begrüßen. Der Name geht auf die heilige Walpurga (Walburga) zurück, eine angelsächsische Äbtissin des 8. Jahrhunderts, die am 1. Mai (um 870) heiliggesprochen wurde – deshalb trägt der Tag ihren Namen. Die Glaubensvorstellungen und Bräuche rund um diese Nacht verbinden christliche und volkstümliche Traditionen: das Vertreiben des Bösen und das Willkommenheißen der neuen Jahreszeit. Heute veranstalten Orte im Harz und in ganz Deutschland Maskeraden, Umzüge, Musik und Tanz bis in den Morgen. Vielerorts werden große Feuer entzündet, und im Harz verkleiden sich viele als Hexen und kleine Teufel. Auch in der Literatur ist die Nacht berühmt: Goethe beschreibt in „Faust“ eine Versammlung der Hexen. Im Kalender liegt sie ungefähr in der Mitte zwischen der Frühlings-Tagundnachtgleiche und der Sommersonnenwende und gilt deshalb oft als Wendepunkt vom Winter zum Sommer. Auch zum Beobachten der Frühlingssternbilder ist das Ende des Aprils eine schöne Zeit.
Quellen
Die Positionen in Astronativa sind astronomisch exakt. Die Deutung dient der Inspiration. · Glossar · Nutzungsbedingungen · Datenschutz · Danke