Baba-Marta-Tag (Martenitsa)
1. März 2026 — Frohen Baba-Marta-Tag! Gesundheit und einen leuchtenden Frühling für dich!
Am 1. März feiern die Bulgarinnen und Bulgaren den Baba-Marta-Tag und tauschen Martenitsi aus: kleine Anhänger aus gedrehten weißen und roten Fäden. Am bekanntesten sind Pischo und Penda, eine männliche und eine weibliche Puppe, die oft zusammengebunden werden. Der Überlieferung nach schützt eine Martenitsa vor Krankheit und Unheil; Weiß steht für Reinheit, Rot für Lebenskraft und Gesundheit. Man steckt sie an den Ärmel oder die Kleidung und trägt sie, bis man den ersten Storch, die erste Schwalbe oder einen blühenden Baum sieht. Danach wird sie oft an einen Zweig gebunden oder unter einen Stein gelegt. Baba Marta („Großmutter März“) ist eine Volksfigur, die mit dem wechselhaften Wetter des frühen Frühlings verbunden ist. Der Tag markiert die Schwelle zum Frühling, denn das Tageslicht wird länger und die Frühlings-Tagundnachtgleiche um den 20. März rückt näher. 2017 wurden die Kulturpraktiken rund um den 1. März als gemeinsames Erbe von Bulgarien, Nordmazedonien, der Republik Moldau und Rumänien in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Das zeigt, wie weit verbreitet der Brauch in Südosteuropa ist.
Quellen
Die Positionen in Astronativa sind astronomisch exakt. Die Deutung dient der Inspiration. · Glossar · Nutzungsbedingungen · Datenschutz · Danke