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Fragen und Brücken

Wie oft im Jahr ist Merkur rückläufig?

Merkur scheint meist dreimal im Jahr rückläufig zu sein, gelegentlich viermal, und jede Phase dauert etwa drei Wochen. Es ist ein optischer Effekt unseres Blickwinkels von der Erde aus, keine echte Umkehr des Planeten.

Die kurze Antwort

Merkur wird (scheinbar vor dem Sternenhintergrund rückwärts laufend) meist dreimal im Jahr rückläufig, in manchen Jahren viermal. Jede Phase dauert etwa drei Wochen, zusammen sind es also ungefähr zwei Monate im Jahr.

Warum das so ist

Merkur ist der sonnennächste Planet und umkreist die Sonne schneller als die Erde. Da er schneller unterwegs ist, überholt er die Erde in regelmäßigen Abständen und zieht dabei zwischen uns und der Sonne vorbei. Um diese Zeit scheint er aus unserer Sicht kurz innezuhalten und eine Weile rückwärts zu wandern. Das ist ein bisschen wie beim Überholen auf der Autobahn: Aus einem Auto betrachtet, scheint das andere kurz gegen die Landschaft zurückzurutschen, obwohl beide Autos vorwärts fahren. Mehr zu diesem Effekt findest du unter Rückläufigkeit und Merkur.

Was die Tradition sagt

In der astrologischen Tradition steht Merkur für Denken, Sprache und den Austausch von Informationen. Eine rückläufige Phase gilt deshalb als Zeit, um zu prüfen, noch einmal hinzuschauen und besonders achtsam zu kommunizieren: noch einmal lesen, nachfragen, etwas Aufgeschobenes wieder aufgreifen. Das ist eine kulturelle Deutung als Inspiration, keine bewiesene Ursache für Ereignisse, und es gibt keinen Grund zur Sorge. Siehe auch Merkur rückläufig.

Wo du die Termine findest

Die genauen Daten für jedes Jahr findest du im Kalender der Rückläufigkeiten auf Astronativa.

Fragen und Antworten

Wie lange dauert eine Merkur-Rückläufigkeit?

Etwa drei Wochen, wobei die genaue Dauer von Mal zu Mal leicht schwankt.

Läuft Merkur wirklich rückwärts?

Nein. Es ist eine scheinbare Bewegung, die durch die unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeiten von Erde und Merkur entsteht.

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Quellen

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